Wo finnisches Design
zuhause ist –
Design District Helsinki

Designdistrict Schaufenster

Iittala und Marimekko kennt inzwischen fast jeder. Zumindest jeder, der sich auch nur ansatzweise für Design interessiert. Aber was hat Finnland designmäßig sonst noch so zu bieten? Wer das erfahren möchte, taucht am besten in das lokale Leben von Punavuori ein!

Den Design District findet man nicht auf der Karte

Der Design District ist im eigentlichem Sinne kein richtiges Viertel. Zumindest werdet ihr es nicht auf eurem Stadtplan finden. Der Design District ist vielmehr ein, aus einer privaten Initiative heraus entstandener, Zusammenschluss von etwa 200 Shops, Gallerien und Museen. Der Ursprung liegt im ehemaligen Arbeiterviertel Punavuori, dem rotem Hügel. Inzwischen findet man aber auch in den angrenzenden Viertel den schwarzen kreisförmigen Design Destrict-Aufkleber. Wenn ihr also diesen Aufkleber seht, wisst ihr, hier wird finnisches Design gezeigt oder verkauft!

Aber der Design District steht nicht nur für finnisches Design. Nein, auch für ein ganz gewisses Lebensgefühl. Für Kreativität, Unangepasstheit, Mut zum Unperfektem, Lockerheit und Toleranz.

Und genau das ist der Grund weswegen ich so gerne hier her komme. Ich liebe es einfach durch die Straßen mit ihren nicht totsanierten Jugendstil-  und Art-Decó-Häusern zu bummeln, fernab der großen Einkaufsketten im Stadtzentrum von Helsinki. Zu sehen, was sich seit meinem letzten Besuch verändert hat. Gibt es neue kleine interessante Läden? Welche neuen Foodtrends gibt es?

Fassade PunavuoriSchaufenster SchriftzugDesigndistrict bei Nacht

Wohin im Design District?

Wenn ich mal nicht nur auf der Durchreise bin, sondern mir ein, zwei Tage Helsinki gönne, dann steige ich am liebsten im GLO Art Hotel ab, mitten im Herzen von Punavuori. Bummle gerne durch meine Lieblingsstraßen Iso Roobertinkatu, Uudenmaankatu  und Annankatu. Dann schaue ich für gewöhnlich noch bei Ivana Helsinki und Kauniste vorbei. Die Hietalahden Markthalle ist ebenfalls ein Muss. Wenn ich Glück habe ist dort auch noch Flohmarkt. Ein kleines Kaffepäuschen in der Kakkugalleria (zu Deutsch: Kuchen Galerie). Zu guter Letzt schaue ich noch bei den diversen Vintageläden vorbei, ob dort nicht ein hübsches Schnäppchen auf mich wartet. Wenn ich Sonntags da bin ist natürlich brunchen angesagt – die Finnen lieben brunchen!

Ihr könnt erahnen, man kann problemlos einen oder gar mehrere Tage im Viertel verbringen und es gibt trotzdem noch vieles zu entdecken. Alles ist zu Fuß bestens erreichbar, sogar die Innenstadt, falls einem danach ist. Bleibt man einige Tage, fühlt man sich innerhalb kürzester Zeit fast wie zuhause. Wenn Stadt – dann mag ich sie genau so!

Hietalahden Markthalle
Brunch Helsinki

Schaufenster Gullichsen

Meine ganz persönlichen Tipps für den Design District

Hoteltipp:

GLO Hotel Art
www.glohotels.fi

Restaurants, Cafes & Bars:

Kakkugalleria
www.kakkugalleria.com

Juuri
juuri.fi

Café Bar No. 9
www.bar9.fi

Skiffer
www.skiffer.fi

Corona Bar
www.andorra.fi

Sonntagsbrunch:

Deli Cafe Maya
www.delicafemaya.com

SIS. Deli+Caf
www.sisdeli.fi

Primula
www.ravintolaprimula.fi

Designshops

Ivana Helsinki
www.ivanahelsinki.com

Kauniste
www.kauniste.com

Johanna Gullichsen
www.johannagullichsen.com

Sagalaga Design
www.sagalaga.com

Helsinki Design Week:

In 2017 vom 7. bis 17. September
www.helsinkidesignweek.com

Museen:

Design Museum
www.designmuseum.fi

Sinebrychoff-Kunstmuseum
www.sinebrychoffintaidemuseo.fi

Allgemeine Infos:

Die zum Netzwerk des Designviertels gehörenden Geschäfte erkennt man an dem Schaufensteraufkleber Design District Helsinki. Broschüren mit Straßenkarte gibt es bei der Touristen-Information.
www.designdistrict.fi

 

  1. marjaana

    Danke für die Tipps.
    Werden sie nächste Woche in Helsinki gut gebrauchen können 🙂

  2. Pingback: Helsinki – die Lieblingsecken der Experten | Finnland

  3. Pingback: Blogger schreiben über den Norden | NordNerds im März 2017

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