Camping am See

Schöner Campen

Am dritten Tag der Reise haben wir den bislang schönsten Campingplatz gefunden und auch sonst erfreuliche Erfahrungen gemacht.
Der Campingplatz liegt an einem See, hat eine runde Holzsauna-Hütte in der Mitte und war geschlossen, als wir ankamen. Für diesen Fall steht an der Rezeption oft eine Telefonnummer, und weil wir so gerne bleiben wollten, hab ich da angerufen. Ein Band geht ran, ich soll eine andere Nummer anrufen. Das mache ich, einmal, zweimal und dann erwische ich den Zeltplatzbetreiber.
Ausgesprochen nett, wie er mich zu einem Briefkasten an der Rezeption dirigiert und sagt, ich könne Schlüssel 1 nehmen und seine Frau käme später, das Geld einsammeln.
Wir kochen, essen, gehen im magischen Licht der Mittsommernacht eine Birkenallee entlang, schauen aufs glitzernde Wasser.
Die Frau kommt nicht, wir gehen schlafen.

Campingplatz Nordschweden

 

Was verbirgt sich hinter Lanthandel?

Morgens ist sie dann da, das Kartengerät funktioniert aber nicht, also brauchen wir Bargeld. Und wo gibt’s das? Im „Lanthandel“. Wir haben uns immer gewundert, was sich hinter diesem Schild verbirgt, das wir schon öfter gesehen haben. Wir dachten, dort könne man Landmaschinen und Viehfutter kaufen, und sind deshalb nie abgebogen, die Zeit ist auch sehr knapp auf so einer Rallye.
Saab 900 vor Kirche

Tatsächlich ist das eine Art Dorfzentrum und Tante-Emma-Laden in einem. Davor stehen Bänke, drinnen im Eingang ein Sofa, an der Kasse gibt’s Bargeld auf die Kreditkarte und auch alle anderen Informationen, die Reisende brauchen. Kleiner Plausch über schwedische Münzen gefällig und warum sie ein Loch in der Mitte haben? Gern, aber jetzt müssen wir weiter, die Zeit rennt…

Dieser Artikel ist ursprünglich auf dem Rallye-Blog mahtava2.de erschienen.

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