Zimt-Knoten (Kanelknutar)

Am vergangenem Wochenende wollte ich eigentlich die Kardemummaknutar aus dem Buch „Skandinavisch Backen“ ausprobieren, aber dann musste ich leider feststellen, dass ich nicht genug Kardamom zuhause hatte. Wie das passieren konnte weiß ich auch nicht! Also dann halt doch Zimtschnecken? Aber irgendwie hatte ich mich schon so auf die Knoten-Form eingeschossen. Für die Kardemummaknutar und die Zimtschnecken verwendet Trine Hahnemann den gleichen Grundteig. Also habe ich mich an den Zimtschnecken orientiert und einfach geknotet anstatt geschneckt. Und wie ihr diese hübschen Knoten hinbekommt, dass habe ich euch mal step by step aufgezeichnet.

Rezept für Zimt-Knoten

(ca. 18-20 Stück)

Zutaten:
Teig: 500 ml lauwarme Milch
50 g frische Hefe
1 Ei
850 g Mehl (405)
100 g Zucker
2 TL grobgemahlener Kardamom
1/2 TL Salz
150 g Butter
Füllung: 200 g Butter
150 g Zucker
4 TL Zimt

Zubereitung: Milch in eine Schüssel gießen, die Hefe hineinbröckeln und unter Rühren darin auflösen. Das Ei zugeben. Mehl, Zucker, Kardamom und Salz untermischen. Die Butter zum Teig geben und alles auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig in eine Schüssel legen, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 1–2 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Für die Füllung die Butter schmelzen und Zucker und Zimt untermischen. Dann die Masse wieder abkühlen lassen bis sie wieder streichfest ist.

Step by Step Anleitung für Kanelknutar

Tipp: In Finnland bäckt man Hefeteilchen in der Regel heißer und kürzer. Ich habe mich dieses Mal an das Rezept von Trine Hahnemann gehalten. Sie sind wunderbar geworden, innen saftig und außen leicht knusprig. Aber da ich eher ein ungeduldiger Mensch bin werde ich das nächste mal wieder die finnische Variante wählen, denn ich habe keinen großen Unterschied feststellen können. Wer will denn schon eine halbe Stunde warten, wenn sie auch in der Hälfte der Zeit fertig sein könnten 😉

 

  1. Ein tolles und einfaches Rezept! Wir mögen beide Hefekuchen in jeder Form, daher gibt’s die bald auch mal bei uns. Durch Dein Blog werden wir zu immer größeren Fans skandinavischer Küche, Michaela. Danke für die tollen Anregungen.

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