Kartoffelpfannkuchen (Raggmunk)

Kartoffelpfannkuchen

 

Raggmunk – die schwedische Antwort auf Schweizer Kartoffelrösti. Oder genauer gesagt, die perfekte Kombination aus Rösti und Pfannkuchen.

Auch wenn der Frühling sich schon hat blicken lassen, so richtig ist er noch nicht da. An meine Fenster prasselt der Regen – also Zeit für Soulfood! Ein Blick in meinen Kühlschrank sagt mir, dass ich dringend einkaufen gehen sollte! Aber Basics wie Milch und Eier sind noch da, also entscheide ich mich für Pfannkuchen. Da mir jedoch eher nach herzhaft ist, als nach süß wandern auch noch geriebene Kartoffeln in den Pfannkuchenteig. Dazu noch knusprig gebratener Speck und selbstgemachtes Preiselbeerkompott – perfekt! Ich liebe diese herzhaften Pfannkuchen-Varianten, die ich vor allem aus Schweden kenne. Dort gehört die eher ungewöhnliche Kombination von Pfannkuchenteig und geriebenen Kartoffeln zu den absoluten Klassikern.

 

Kartoffelpfannkuchenschwedische Kartoffelpfannkuchen

 

Rezept für Kartoffelpfannkuchen

(4 Personen)

Zutaten:
300 ml Vollmilch
150 g Weizenmehl
2 TL Salz
1 Ei
800 g Kartoffeln
Butter zum Braten
Zum Servieren: Preiselbeerkompott
400 g in Scheiben geschnittener durchwachsener Speck
oder gepökelter Schweinebauch

Zubereitung: In einer Schüssel Milch und Eier verquirlen und nach und nach das Mehl unterrühren. Zum Schluss noch das Salz hinzufügen und dann den Teig ein wenig ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und raspeln und dann unter den Pfannkuchenteig heben.
In einer beschichteten Pfanne etwas Butter erhitzen und dann mit einer Schöpfkelle den Teig in die Pfanne füllen. Je nachdem wie flüssig er ist, gut verstreichen, damit die Pfannkuchen schön knusprig werden. Auf jeder Seite goldbraun braten. Die fertigen Kartoffelpfannkuchen entweder im Backofen oder einer Warmhalteplatte warm halten und weitere Pfannkuchen raus backen bis der ganze Teig aufgebraucht ist.
Zum Servieren, die Speckscheiben knusprig braten und zusammen mit reichlich Preiselbeerkompott zu den Kartoffelpfannkuchen reichen.

Tipp: Anstatt Kartoffeln kann man auch Kürbis, Süßkartoffeln oder Karotten nehmen.

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